Über uns

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) gab am 17. Dezember 2013 bekannt, dass der neue Nationale Forschungsschwerpunkt (NFS) Bioinspirierte Materialien der Universität Freiburg zur Förderung ausgewählt wurde. Ziel der neuen interdisziplinären Einrichtung war es seither, sich als international anerkanntes Zentrum für bahnbrechende Forschung, Innovation und Ausbildung im Feld der «intelligenten», in Funktion und Design von der Natur inspirierten Materialien zu etablieren.

Der Forschungsschwerpunkt überwindet traditionelle Fachbereichsgrenzen und bringt die wissenschaftlichen Aktivitäten von 15 Forschungsteams aus dem Adolphe Merkle Institut der Universität Freiburg, ihren Departementen ChemieMedizin, Biologie, und Physik sowie von Partnern von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) und Lausanne (EPFL) zusammen.


Mission und Vision

Der Nationale Forschungsschwerpunkt (NFS) Bioinspirierte Materialien wurde im Juni 2014 lanciert. Sein Ziel ist es, ein international anerkanntes Zentrum für bahnbrechende Forschung, Innovation und Ausbildung im Feld der «intelligenten» Werkstoffe zu schaffen. Der Forschungsschwerpunkt untersteht der Universität Freiburg; des Weiteren sind Forschungsgruppen der Universität Genf, der ETH Zürich und der ETH Lausanne eingebunden. Das operationelle Team ist im Adolphe Merkle Institut angesiedelt, einem interdisziplinären, unabhängigen Forschungszentrum der Universität Freiburg, das Forschung und Lehre im Bereich der weichen Nanomaterialien betreibt.

Die übergeordneten wissenschaftlichen Zielsetzungen des NFS sind:

  • Nutzung von Inspiration aus der Natur, um Planungsregeln und -strategien für die Herstellung und Zusammensetzung von intelligenten Makromolekülen und Nanopartikeln zu komplexen, hierarchisch geordneten, responsiven Materialien mit neuen gewünschten Eigenschaften auszuarbeiten;
  • Entwicklung eines prädiktiven Verständnisses für die Wechselwirkungen solcher Materialien mit lebenden Zellen;
  • und Nutzung des gewonnenen Wissens zur Entwicklung innovativer Anwendungen, insbesondere in der Biomedizin.

Die Forschung ist in drei Modulen organisiert, die sich auf folgende Themen konzentrieren:

  •     mechanisch responsive Materialien auf unterschiedlichen Längenskalen;
  •     biologisch inspirierte Selbstorganisation optischer Materialien;
  •     und responsive biologische Grenz- und Oberflächen.

Jedes dieser Module befasst sich mit wichtigen ungelösten Problemen, ermöglicht für sich genommen bedeutende wissenschaftliche Fortschritte und erfordert einen interdisziplinären Forschungsansatz. Durch Verknüpfung dieser Themen in übergreifenden Projekten und das gemeinsame Streben nach technologischer Relevanz entstehen langfristig starke Synergieeffekte, die nur im Rahmen eines multidisziplinären Zentrums genutzt werden können.

Want to know more? Read on (in English)